Warum ein Verein?

Aus der geschilderten Erfahrung in der Geschichte heraus war klar, dass eine Veränderung nur stattfinden kann, wenn wir es selbst in die Hand nehmen.

Deshalb war der Zusammenschluss von Münchener Notärzten wichtig, die gemeinsam handeln wollten. Unter dem Motto: „Raus aus der „Ich-AG“ hin zu einem kollegialen Miteinander.“

Eine transparente Organisationsform für das Vorhaben bietet die Rechtsform des eingetragenen Vereins. Es wurde die „PSU-Akut e.V.“ gegründet, die seit März 2013 als gemeinnütziger Verein anerkannt ist.

 

Die Genossenschaft der Notärzte und die Kooperation mit dem ÄKBV schafft nun durch ihre Unterstützung etwas, was andere Institutionen nicht zustande gebracht haben. Die Idee der PSU-Akut bleibt nicht nur eine Idee, sondern kann als Projekt und eigenständiger Verein weiter wachsen. Der ÄKBV als Körperschaft öffentlichen Rechts kann z.B. selbst keine Spenden für diese Arbeit annehmen, der gemeinnützige Verein kann dies nun ermöglichen. Die Unterstützung, auf die wir so dringend angewiesen sind, kommt so auch direkt in der realen Arbeit an. Außerdem können wir mit Kliniken verhandeln und Kooperationsverträge schließen ohne komplett im System aufzugehen.


Dies gibt uns eine gewisse Unabhängigkeit und wir können die Erfahrungen mehrerer Institutionen in unsere Arbeit einwirken lassen. Dabei wollen wir nicht wie eine externe Beraterfirma agieren, sondern die im System arbeitenden Peers vor Ort kollegial ausbilden und begleiten.